Biographie

20.09.2010 20:12

Rudy Giovannini hat seine Wurzeln im sonnigen Bergland Südtirol und deshalb wird er "der Caruso der Berge" genannt. Gesungen hat er schon immer, als Kind im Kirchenchor, in einer Jugendband, dann als Tenor auf der Opernbühne. Seine Gesangsausbildung erhielt er am Konservatorium von Verona und bei Professor Arrigo Pola in Modena, bei dem früher schon Luciano Pavarotti Gesang studiert hatte. Das Vorbild des großen Maestro Luciano Pavarotti, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Vorurteile abzubauen und die verschiedensten Musikrichtungen miteinander zu vereinen, bestärkte Rudy in seinem Entschluß, sich auch der leichten Muse zu widmen. Von seinem väterlichen Freund Pavarotti stammt der berühmte Satz, den Rudy oft zitiert: "Es gibt keine Musik erster oder zweiter Klasse, es gibt nur schöne oder schlechte Musik, und das was du machen willst, ist schöne Musik."

Volkstümliche Musik und Klassik sind nicht alles, was Rudy zu bieten hat. So machte er unlängst einen Abstecher zum Musical, lernte für seine Rolle in "Kiss me, Kate" tanzen und sammelte Schauspielerfahrung. Dabei beeindruckte er wohl auch "höhere Instanzen", denn als Vertreter Südtirols durfte er im Dezember 2002 bei der weltweit im Fernsehen übertragenen Weihnachtsaudienz des Papstes in Rom singen!
Damit nicht genug: der Heilige Vater war so begeistert von Rudys Stimme, dass er ein Jahr später den Wunsch äußerte, ihn noch einmal singen zu hören. Bei seiner letzten Weihnachtsaudienz im Jahr 2004 sang Rudy auf Wunsch des Papstes sogar ein eigens für ihn geschriebenes Lied aus seinem Repertoire.

Heute fühlt sich Rudy Giovannini in der volkstümlichen Szene richtig zu Hause und ist zu einem ausgesprochenen Publikumsliebling geworden, was seine zahlreichen Fanclubs beweisen. Seine Live-Konzerte sind ein Erlebnis und seine Musik ein wahres Lebenselexir - hat sie doch schon vielen Menschen, die durch Schicksalsschläge an einem Tiefpunkt ihres Lebens angelangt waren, neue Kraft, neuen Mut und neue Lebensfreude gegeben. Wer einmal ein Konzert von Rudy erlebt hat, ist beeindruckt und verzaubert. Dieser Künstler besticht nicht nur durch seinen Gesang, sondern auch durch seine sympathische Art, seine humorvolle Moderation und durch seine Fähigkeit, das Publikum miteinzubeziehen und am Geschehen teilnehmen zu lassen.

Grandios sind seine Gesangseinlagen "a cappella", die regelmäßig Begeisterungsstürme beim Publikum auslösen. Erwähnenswert vor allem seine "Santa Lucia" und seine "Montanara" ohne Mikrofon vor 8000 Zuschauern auf der Loreley, Deutschlands schönster Freilichtbühne!

Seine Karriere wurde durch zahlreiche Auszeichnungen gekrönt: seinen ersten Bergkristall bekam er für den sensationellen dritten Platz - damals als völliger Neuling in der Volksmusikszene - im Finale des Grand-Prix der Volksmusik 2000, es folgte ein weiterer dritter Platz im Jahr 2002, dann die "Meraner Rose in Gold", der 1. Platz im internationalen Wettbewerb "Ein Lied für Südtirol", der "Herberth-Roth-Preis" - um nur einige zu nennen - bis hin zum überwältigenden Sieg beim Grand Prix der Volksmusik:

Am 12. August 2006 war Rudy Giovannini im großen Eurovisions-Finale in München der unumstrittene Sieger - sein Lied "Salve Regina" (gesungen mit Belsy und dem Chor Monti Pallidi aus seiner Heimatstadt Leifers ) wurde von allen teilnehmenden Ländern mit der höchsten Punktzahl bewertet!

Ein souveräner Sieg für diesen hervorragenden Künstler, der in aller Bescheidenheit sein Talent als Gabe Gottes empfindet und diese Gabe nutzen möchte, um anderen Menschen Freude zu bereiten. "Singen ist mein Leben", sagt er, und mit seiner strahlend schönen Stimme und seinen herrlichen Liedern bringt er Sonne in die Herzen der Menschen. Die Anerkennung des Publikums fand ihre offizielle Bestätigung im Juni 2008: im Rahmen des jährlich stattfindenden Rudy-Giovannini-Köfele- Festes wurde ihm von seiner Plattenfirma MCP/VM Records für sein Album "Salve Regina" die goldene Schallplatte verliehen.